Spielberichte

14. November 2017

Verstärkung fürs Defense Backfield

Daniel Wynne Import 2018
Die Comets arbeiten weiterhin hart an ihrem Kader für das kommende Spieljahr in der ersten American Football Bundesliga GFL. Nachdem ja bereits zwei sogenannte „Imports“ mit Jonell Pelie (GB) und Nenad Stojic (SRB) in Kempten sesshaft geworden sind und dem Kader auch wieder zur Verfügung stehen, konnte nun nach Thomas Shuler mit Daniel Wynne ein weiterer US-Spieler an die Iller gelotst werden.

Daniel Wynne ist im Defense-Backfield zuhause, könnte aber im Notfall auch als Runningback aufgeboten werden. Wynne ist 23 Jahre alt und hat zwischen 2012 bis 2015 auf der Delaware Valley University gespielt, davon auch drei Jahre als Captain. Dort belegt er in den „ewigen“ Statistiken mit 327 Tackles den vierten Rang und auch in anderen Statistiken hat er hervorragende Zahlen aufzuweisen. Wynne ist ein schneller, athletischer Spieler und gilt als präziser und sehr harter Tackler. Ebenso verfügt er über eine sehr gute Spielübersicht und kann damit das Defense-Backfield der Comets erheblich verstärken. Der Defense-Coach Hugo Pointillart ist auf jeden Fall von den Qualitäten seines neuen Schützlings absolut überzeugt. Sofern die altgedienten Defense-Backfieldspieler und auch die Comets, die sich im vergangenen Jahr am Ende der Saison als Rückkehrer dankenswerterweise in den Dienst des Teams gestellt und damit auch ein langes Zittern mit verhindert haben, auch 2018 die Footballschuhe für den allgäuer Bundesligisten schnüren, wird die Defense eine bärenstarke Einheit darstellen. Hier zeigt sich aber auch sowohl die sportliche Leitung wie auch die neue Coaching-Crew optimistisch.

In den beiden vergangenen Jahren hat Wynne bereits Erfahrung in Europa gesammelt. 2016 war er in Italien bei den Lazio Marines und im vergangenen Jahr beim schwedischen Vizemeister Örebrö Black Knights aktiv. Wynne gehört zu den Spielern, die einen unbedingten Siegeswillen ausstrahlen und auch viele ehemalige Mannschaftskameraden attestieren, ihm ein absoluter Teamplayer zu sein.
In Allgäu freut man sich auf den jungen Amerikaner und die Comets arbeiten weiter an Zugängen um das Team bis Ende des Monats weitgehend komplett zu haben.