Spielberichte

29. Dezember 2017

Comets vervollständigen Widreceiver-Truppe

Martin Emos
Rechtzeitig zum Jahreswechsel haben die Comets auf der Position der Passfänger die Planungen weit vorangetrieben. Mit dem Belgier Martin Emos kommt ein GFL-Erfahrener Spieler ins Allgäu. Emos ist 24 Jahre alt und mit 191 cm wie seine Kollegen ein großer Widereceiver.

Emos spielte 2016 in Düsseldorf, war dort ab der Mitte der Saison Starter und konnte mit 461 Yards bei 24 Fängen insgesamt 8 Touchdowns für die dann letztendlich abgestiegenen Panther erzielen. Im vergangenen Jahr war er dann beim Aufsteiger Cologne Crocodiles aktiv mit denen er als füntplatzierter knapp die Play-Offs verpasste. Diesen Zustand will er in diesem Jahr auf jeden Fall verbessern. Wie alle anderen strebt er mit den Comets die Teilnahme an den Play-Offs an.

Emos hat das Footballspielen erst recht spät mit 16 Jahren bei den Brüssel Tigers begonnen, konnte sich aber auch auf wechselnden Positionen, teils als Runningback, teils als Defense-End genauso beweisen wie schließlich auf seiner Stammposition Widereceiver für die er nun nach Kempten geholt wurde. Mit Martin Emos, Thommy Shuler, Jonatan Gihl und Oliver Romer Holmlund stößt damit ein „internationales“ Quartett zu der ansonsten jungen Widereceiver-Mannschaft der Allgäu Comets. Stan Bedwell betont aber auch ganz klar das in seinem Spielsystem alle gebraucht werden und auch Einsatzzeiten bekommen werden. In dem Air-Raid System von Bedwell müssen letztendlich zwischen sechs bis acht Widereceiver verfügbar sein, einen Tight-End noch nicht eingeschlossen.

Die Comets sind aber weiterhin auf der Suche nach Verstärkungen für alle Mannschaftsteile. Geschäftsführer Werner Kastl ist demnach auch sehr positiv. Nachdem nun bereits frühzeitig viele sehr gute Verpflichtungen getätigt wurden und bis auf wenige Abgänge das kampfstarke Team weitgehend zusammen bleibt, kann er sich auch vorstellen dass die Comets für den einen oder anderen Spieler aus umgebenden Vereinen interessant geworden sind. „Das in diesem Team die Moral stimmt haben wir ja im schwierigen vergangenen Jahr bewiesen“ so Kastl abschließend. Nun liegt also der Ball aber weiterhin beim neuen Sportdirektor Jörg Wienstruck der in den vergangenen Wochen eine sehr gute Arbeit geleistet hat. Es gilt nun das Team zu vervollständigen um spätestens im Februar das Team zusammen zu haben.