Spielberichte

1. Juli 2019

Comets trennen sich von Head Coach Scurran

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Mit sofortiger Wirkung wird Jeff Scurran von den Comets freigestellt. Scurran war seit Februar Head Coach und Offensive Coordinator der Allgäuer und konnte trotz seiner großen Erfahrung in der laufenden Saison mit seinem Team nur einen Sieg und fünf Niederlagen verzeichnen.

„Wenn man ehrlich ist, hat es nie wirklich gepasst zwischen Jeff und den Comets“, meint Sportdirektor Dieter Morgenstern.
In den vergangenen Wochen gab es bereits mehrere Gespräche zwischen der sportlichen Leitung und Scurran, bei denen jedoch keine Lösung gefunden werden konnte.

Der US-Amerikaner wurde gerade auch im Hinblick auf die Ausbildung der jungen Spieler ausgewählt. Vor allem hier wurden jedoch die Anforderungen und Wünsche nicht so umgesetzt, wie man sich dies erhofft hatte. Gesucht hatte man einen Trainer, der sich eben nicht nur um das GFL-Team kümmert, sondern auch um die Weiterentwicklung der Spieler der zweiten Mannschaft (hier hatte Rafael Jagielski vor zwei Wochen einspringen müssen) und um den Übergang der Jugendspieler in die Herrenteams.
Auf Comets-Seite wünscht man sich mehr Vertrauen in die einheimischen Spieler. Die Vereinsführung der Comets ist überzeugt, dass sich diese unter der richtigen Anleitung verstärkt weiterentwickeln können, wenn man ihnen die Chance dazu gibt.

Hesham Khalifa wird vorerst als Cheftrainer übernehmen, bis ein geeigneter Kandidat für diese Position gefunden wird. Khalifa war bereits letzte Saison als Interimstrainer eingesprungen, nachdem man sich – ebenfalls zur Saisonmitte – von Stan Bedwell getrennt hatte. In dieser Saison war er bislang für die Runningbacks im Trainerstab der Comets zuständig.

Der aktuelle Offense Line Coordinator Sebastian Johannsson wird ab sofort für den gesamten Angriff zuständig sein. Fabian Birkholz wird weiterhin die Verteidigung leiten, unterstützt von Mark Markert für die Defense Line.

Bei ihrer Trainersuche wollen die Comets diesmal andere Wege gehen.
„Wir können uns vorstellen, dass wir einen einheimischen Head Coach auswählen werden, der näher am deutschen System und der Philosophie vor Ort ist. Es muss nicht immer ein US-Trainer sein“, so Morgenstern. Dabei will man sich aber bis August Zeit lassen und dann rechtzeitig eine Lösung vorstellen.